Kempinski hat das Augustine Hotel Prague erworben – eine der traditionsreichsten und renommiertesten Fünf-Sterne-Adressen der tschechischen Hauptstadt. Es handelt sich dabei um die erste vollständige Akquisition der Kempinski Gruppe in mehr als 50 Jahren – seit der Investition in das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München im Jahr 1970. Europas älteste Luxushotelgruppe will damit eine strategische Neuausrichtung einleiten, die auf den direkten Erwerb von prestigeträchtigen Häusern abzielt, um das Gästeerlebnis von Anfang bis Ende zu steuern.
Das Augustine Hotel Prague war zuletzt ein Teil der „Luxury Collection“ von Marriott und befindet sich in der historischen Malá Strana (Prager Kleinseite) unterhalb der Prager Burg inmitten der Mauern des Augustinerklosters St. Thomas. Eine historische Stätte, deren Geschichte mehr als 800 Jahre zurückreicht und die bis heute eine aktive Gemeinschaft von Augustinermönchen beherbergt. Das Anwesen erstreckt sich über einen sorgfältig abgegrenzten Teil und schafft so einen außergewöhnlichen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Neueröffnung zum Jahresende 2026
Viele der insgesamt 81 Zimmer und 20 Suiten sind mit originalen Gewölbedecken und Holzbalken ausgestattet und bewahren so die authentische Struktur der ehemaligen Wohnräume der Mönche. Das Spezialitätenrestaurant „The Refectory Bar“ war früher der Speisesaal des Klosters. Wer Entspannung sucht, genießt den Zugang zu einem Spa und Fitnesscenter sowie zur berühmten Klosterbibliothek. 400 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und 650 Quadratmeter Terrassen und Gärten ermöglichen darüber hinaus zahlreiche Aktivitäten.
Zunächst wird das Augustine Hotel Prague seit 1. April 2026 unter der Leitung von Kempinski als White-Label-Luxushotel betrieben. Die Neueröffnung unter der Marke Kempinski soll dann Ende 2026 erfolgen. Zuvor will die Kempinski Gruppe als neuer Eigentümer noch in eine designorientierte Neugestaltung aller Zimmer und öffentlichen Bereiche investieren, die dem Leitbild des Konzepts „Kempinski der Zukunft“ entspricht. Der Schwerpunkt soll dabei auf der Erhaltung der Architektur und des historischen Charakters des Hauses liegen.








